07. Oktober 2022

Logodesign Fails: So macht man's nicht

Manchmal hat man den Eindruck, es gibt mehr Logodesign Fails als Logos! Dabei ist es gar nicht so schwer, ein individuelles und professionelles Logo erstellen zu lassen. Ob Do It Yourself-Panne oder rechtliche Fallstricke bei Copy/Paste-Versuchen: Die folgenden Logodesign-Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden.

Kopieren von bestehenden Logos

Es gibt viele Millionen Logos. Daher liegt f├╝r manche die Versuchung nahe, ein bekanntes Logo mit einem hohen Wiedererkennungswert oder ein ÔÇťperfektes LogoÔÇŁ von einem Konkurrenten zu kopieren. Einfach eine andere Farbe w├Ąhlen ÔÇô und fertig. In anderen F├Ąllen wiederum entsteht eine ├ähnlichkeit mit bestehenden Logos unbeabsichtigt. So kann sich ein Logodesign tief ins Ged├Ąchtnis eingebrannt haben, sodass es unbemerkt reproduziert wird.

Beide Sachverhalte k├Ânnen schnell zu ernsthaften rechtlichen Folgen f├╝hren. Inspiration ja, aber von Imitationen und Kopien sollten Sie unbedingt die Finger lassen. Denn so einzigartig wie Sie und Ihr Unternehmen sind, sollte auch Ihr Logo sein.

Blog 07 02

Zu viele und zu auff├Ąllige Farben

Ein Logo sollte auffallen und in Erinnerung bleiben. Aber nicht um jeden Preis. Ein einpr├Ągsames Logo entsteht durch verschiedene Gestaltungselemente. Ein buntes Logo bleibt nicht nur wegen der Vielzahl an Farben l├Ąnger bei den Betrachtern im Ged├Ąchtnis.

Bei zu vielen Farben besteht aber die Gefahr, dass die Farbwirkung unharmonisch ist und die Kontraste zu schwach sind. Das ist besonders dann nachteilig, wenn das Logo in schwarz-wei├č dargestellt wird. Eine Hauptfarbe und h├Âchstens zwei Erg├Ąnzungsfarben reichen in vielen F├Ąllen f├╝r ein ausgezeichnetes Logo aus. Falls noch kein durchdachtes Corporate Design besteht, m├╝ssen Unternehmen immer die Farbpsychologie im Blick behalten. Denn nicht jede Farbe eignet sich f├╝r jede Branche und f├╝r jedes Angebot.

Zu viele Details

Ein Logo ist kein Flyer, sondern ein visuelles Zeichen zur Kennzeichnung Ihrer Marke. Ein Logo muss nicht alle Leistungen des Unternehmens visuell darstellen. Das ist ein weitverbreiteter Irrglaube. Ein Logo kann dementsprechend minimalistisch gestaltet sein. Es gibt zwar auch Maskottchen- oder Emblem-Logos, aber in der Regel ist es ratsam, ├╝berfl├╝ssige Elemente aus einem Logoentwurf zu entfernen. Zu ├╝berfl├╝ssigen Informationen z├Ąhlen auch die Firmierung, der Firmensitz und ├Ąhnliche Angaben. Sie machen ein Logo zu detailreich, sodass es nicht mehr einpr├Ągsam und hochwertig wirkt.

Ausgefallene und mehrere Schriftarten

Jedes Unternehmen will sich von der Konkurrenz abheben. Logos mit ausgefallener Schriftart sind daher gang und g├Ąbe. Die Schrift auf solchen Logos ist aber teilweise nicht mehr gut erfassbar. Die Betrachter haben M├╝he beim Lesen oder m├╝ssen sogar raten, was dort genau steht. Kein guter Start f├╝r die Beziehung mit potenziellen Kunden.

Die Verwendung von mehreren Schriftarten ist f├╝r ein Logo ebenfalls ungeeignet. Denn die visuelle Aussage wird dann zu kompliziert. Eine Ausnahme ist nur sinnvoll, wenn ein Claim noch in das Logodesign integriert wird. Dar├╝ber hinaus m├╝ssen die Ma├če der Schrift zu den ├╝brigen Gestaltungselementen harmonieren.

Visuelle Klischees

Eine Schere f├╝r den Friseur, ein Baum f├╝r die G├Ąrtnerin oder ein Buch f├╝r die Bibliothek ÔÇô die Versuchung ist gro├č, beim Logodesign visuelle Klischees zu nutzen. Aber oft sind sie nicht die beste L├Âsung. Denn branchentypische Symbole und Formen bieten oftmals nicht ausreichend Unterscheidungskraft zur Konkurrenz. Es gibt immer Alternativen f├╝r weniger klischeebehaftete oder abstraktere Logos, die einzigartig und zeitlos sind.

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Generische Schriftarten

Auf Bew├Ąhrtes zur├╝ckzugreifen, kann sinnvoll sein. Aber bei einem Logo sollte etwas Neues, Individuelles entstehen. Daher sind generische Standardschriftarten, die zwar jeder kennt und zu sch├Ątzen wei├č, nicht das Gelbe vom Ei. Eine seltenere Schriftart und die Schriftgestaltung bringen oftmals bessere Logodesigns hervor. Besonders raffiniert sind selbst erstellte Schriftarten durch Ihren Grafiker ÔÇô die gibt es dann wirklich nur in Ihrem Logo.

Falsches Dateiformat

Ein Logo kann noch so gut sein: Wenn es im falschen Dateiformat vorliegt, ist es f├╝r viele Einsatzzwecke nicht nutzbar. Damit ein Logo verlustfrei auf verschiedene Gr├Â├čen skaliert werden kann, muss es als Vektorgrafik vorliegen. Au├čerdem kann ein vektorisiertes Logo auch nach Jahren bei Bedarf erneut bearbeitet werden. Oftmals kommen sp├Ąter kleine Anpassungsw├╝nsche auf, von denen Unternehmen zum Zeitpunkt der ersten Logogestaltung noch nichts wissen.

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