15. November 2022

Logoarten: Icons, Symbole, Illustrationen

Jedes Unternehmen benötigt ein Logo für seine Markenidentität. Aber Logo ist nicht gleich Logo. Es gibt sehr unterschiedliche Logoarten, die sich mit ihren Vorteilen und Nachteilen sowie ihren Einsatzzwecken teilweise stark unterscheiden. Sie unterscheiden sich beispielsweise hinsichtlich der Verwendung von Texten, Bildern und Grafiken. Manchmal bestehen sie auch nur aus einem Buchstaben oder einem abstrakten Symbol. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Logotypen vor!

Abstrakte Logos

Abstrakte Logos bestehen aus Symbolen oder Bildelementen, die auf das jeweilige Unternehmen und seine Aktivitäten zugeschnitten sind. Das Symbol ist dabei kein Abbild eines realen Gegenstandes, aber Reales kann bei der Logoentwicklung als Inspiration dienen. Zu bekannten abstrakten Logos gehören die Logos von Adidas, Nike und BP.

Ein abstraktes Logo lässt viel Spielraum, um etwas Einzigartiges zu kreieren. Daher ist ein abstraktes Logo immer dann gut geeignet, wenn das Unternehmen viele verschiedene Dienstleistungen und Produkte anbietet oder die Leistungen sich insgesamt nicht gut grafisch darstellen lassen. Außerdem ist es perfekt, wenn das Leistungsspektrum nicht so plakativ im Logo präsentiert werden soll.

Emblem-Logos

Diese Logoart hat die Form eines Wappens bzw. Siegels und ist daher durch einen geometrischen Rahmen abgegrenzt. Zudem beinhaltet ein Emblem-Logo den Namen bzw. eine Wortmarke. Oftmals sind Emblem-Logos sehr detailreich und enthalten komplexe Illustrationen, die einzigartig sind. Zu den bekannten Unternehmen mit einem Emblem-Logo gehören Starbucks und Lamborghini. Aber auch Behörden und Universitäten benutzen Emblem-Logos, weil sie eine gewisse Tradition ausdrücken.

Wichtig bei einem Emblem-Logo ist es, dass es gut erkennbar ist und in verschiedenen Medien funktioniert. Bei kleinen Darstellungen sind Details eines Emblem-Logos nämlich eher schlecht erkennbar. Sie sind dementsprechend oftmals unflexibel einsetzbar. Eine Lösung für dieses Problem ist die Verwendung einer einfachen Logo-Variante für kleine Abmessungen.

Buchstaben-Logos

Diese Logoart besteht aus einzelnen Buchstaben. In der Regel handelt es sich um das Akronym des vollständigen Unternehmensnamens, der mit einer einzigartigen Schriftart dargestellt wird. Der komplette Unternehmensname wird teilweise unter der Abkürzung ausgeschrieben. Die Abkürzung ermöglicht eine bessere Markenidentifikation, als der lange Unternehmensname.

Der große Vorteil von Buchstaben-Logos besteht darin, dass eine kurze Folge von Buchstaben normalerweise gut zu merken ist. Andererseits ergibt das Akronym bei der ersten Betrachtung oftmals keinen Sinn, da sie sich nicht einem Unternehmen oder einem Angebot zuordnen lassen. Die Logos von IBM, HP, WordPress oder Beats sind typische Buchstaben-Logos. So ein Logo ist häufig nur bei global agierenden Unternehmen sinnvoll.

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Wortmarken

Das schriftbasierte Logo mit einer Wortmarke besteht aus dem Unternehmensnamen. Bei einer Wortmarke ist die Auswahl der geeigneten Schriftart essenziell, damit das Logo seine Ziele erfüllt. Denn es gibt schließlich keine weiteren Gestaltungselemente. Die Identität der Wortmarke ist auch durch Groß- und Kleinschreibung sowie durch verschiedene Farben gestaltbar. Eine Wortmarke ist in der Regel kurz. Zu typischen Wortmarken gehören beispielsweise Google, Visa und eBay. Die Gestaltung der Typografie dieser Logos ist einzigartig, sodass jeder Betrachter auch Einzelteile oder Kombinationen der bekannten Logos sofort zuordnen kann. Ein Wortmarken-Logo ist sinnvoll bei einzigartigen Unternehmensnamen bzw. Fantasienamen, die den Kunden leicht im Gedächtnis bleiben.

Bildmarken

Diese Logoart besteht aus einem Icon oder Bildzeichen. Da eine Bildmarke keine Buchstaben enthält, präsentieren die grafischen Elemente die Marke. Das Icon bzw. Bildzeichen stellt häufig eine grafische Interpretation des Unternehmens- bzw. Markennamens dar. Sie können auch reale Objekte darstellen, die unabhängig von der Namensgebung sind, aber mit dem Angebot etwas zu tun haben. Der Apfel von Apple gehört sicherlich zum herausragenden Vertreter der Bildmarken. Für Start-ups oder eher regional verankerte Unternehmen sind Bildmarken meist nicht optimal. Denn es fehlt die Verbindung zwischen dem Icon und dem Unternehmens- oder Markennamen.

Wort-Bildmarken

Dieser häufig verwendete Logotyp setzt sich einerseits aus dem Unternehmensnamen und andererseits aus grafischen Elementen zusammen. Oftmals sind beide Bestandteile miteinander kombiniert, sodass ein komplett neues Bild entsteht. Das Bild bzw. Symbol und der Text können aber auch untereinander / nebeneinander stehen oder sich überlappen. Der große Vorteil besteht darin, dass Wort-Bildmarken sehr gut einprägsam sind und eine klare Markenbotschaft senden. Außerdem sind sie rechtlich besonders gut zu schützen. Zu den typischen Beispielen für Wort-Bildmarken gehören Burger King, Mastercard und Puma.

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